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Rürup-Rente für Freelancer: Steuervorteile nutzen

Bis zu 27.566 Euro jährlich steuerlich absetzbar - alle Optionen der Basisrente im Überblick

27.566 €

Max. steuerlicher Abzug 2024 (ledig)

ab 62 Jahren

Rentenbeginn frühestens

84%

Steuerpflicht der Rente 2024

6-8% p.a.

Durchschnittliche ETF-Rendite

Viele Freelancer überschätzen die Rürup-Rente als Allheilmittel - optimal funktioniert sie nur bei konstant hohen Einkommen über 80.000 Euro jährlich.

Rürup-Rente als Freelancer-Altersvorsorge

Die Rürup-Rente bietet Freelancern eine staatlich geförderte Altersvorsorge mit erheblichen Steuervorteilen. Im Jahr 2024 können selbstständige Alleinstehende bis zu 27.566 Euro in die Basisrente einzahlen und dabei 100% steuerlich absetzen. Für Verheiratete verdoppelt sich der Betrag auf 55.132 Euro. Die eingezahlten Beiträge reduzieren direkt das zu versteuernde Einkommen. Bei einem Steuersatz von 42% spart ein Freelancer mit maximaler Einzahlung bereits über 11.000 Euro Steuern jährlich.

Fondsgebundene vs. klassische Basisrente

Fondsgebundene Rürup-Verträge bieten höhere Renditechancen als klassische Varianten, bergen aber auch Risiken. Während klassische Tarife mit 0,9% bis 1,5% Garantiezins kalkulieren, erzielen Aktienfonds langfristig durchschnittlich 6-8% Rendite pro Jahr. Die Kostenunterschiede sind erheblich: Klassische Tarife haben oft Abschlusskosten von 2,5% der Beitragssumme, während ETF-basierte Rürup-Verträge mit jährlichen Kosten unter 1% auskommen. Ein 35-jähriger Freelancer, der monatlich 500 Euro einzahlt, kann durch die Fondsvariante bis zu 150.000 Euro mehr Rente erhalten.

Flexible Beitragszahlung für schwankende Einkommen

Rürup-Verträge lassen sich ideal an das unregelmäßige Einkommen von Freelancern anpassen. Viele Anbieter ermöglichen Beitragspausen ohne Stornokosten und nachträgliche Sonderzahlungen bis zur Höchstgrenze. Diese Flexibilität unterscheidet die Basisrente von anderen Altersvorsorgeprodukten. In erfolgreichen Jahren können Freelancer den vollen Höchstbetrag ausschöpfen, in schwächeren Phasen die Beiträge reduzieren oder pausieren. Die Vertragsführung bleibt dabei kostenneutral, solange das Vertragsguthaben nicht aufgebraucht wird.

Nachteile und Alternativen zur Rürup-Rente

Die Rürup-Rente hat klare Einschränkungen: Das angesparte Kapital ist bis zum Rentenbeginn ab 62 Jahren nicht verfügbar und kann nicht vererbt oder beliehen werden. Die Rente unterliegt im Alter der vollen Besteuerung - 2024 sind es bereits 84% des Rentenbetrags. Freelancer mit unregelmäßigem Einkommen sollten daher nur 20-30% ihrer Altersvorsorge über Rürup abwickeln. Als Ergänzung eignen sich ETF-Sparpläne mit 2-3% jährlichen Kosten oder vermietete Immobilien, die flexibel verfügbar bleiben und Inflationsschutz bieten.

Berechne zunächst dein durchschnittliches Jahreseinkommen der letzten drei Jahre und ermittle deinen persönlichen Steuersatz. Vergleiche dann fondsgebundene Rürup-Tarife mit niedrigen Kosten unter 1% jährlich und flexible Beitragsmöglichkeiten.

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